Aktuelle Veranstaltungen
Ringvorlesung: Traumwissen und Traumdarstellung im Gattungskontext
Sommersemester 2022
Unter den Linden 6, 2014A
Donnerstag, 16-18 Uhr (nur in Präsenz)
Organisation: Prof. Dr. Marie Guthmüller
Die Ringvorlesung, zu der 12 Literatur*wissenschaftlerinnen an die Humboldt-Universität eingeladen wurden, die sich in ihrer Forschung mit dem Traum beschäftigen, fragt nach dessen Darstellungsformen in unterschiedlichen Gattungen, wobei unter Gattungen sowohl Textsorten (auch wissenschaftliche, epistemic genres), Schreibformen als auch bildkünstlerische Genres verstanden werden. Nach einem einführenden Teil mit übergreifenden Beiträgen zur Frage der Traumdarstellung schlägt die Vorlesung einen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart und behandelt dabei den Umgang mit Träumen in unterschiedlichen Text- bzw. Bildgenres. Die Vorträge sind um einzelne Texte bzw. Textpassagen organisiert, gehen über die jeweilige Einzelanalyse aber auch hinaus und stellen methodisch-theoretische Fragen zur Literatur- und Wissensgeschichte des Traums.
Vorträge
21.04 Manfred Engel (Saarbrücken): Der Traum und seine Medien
28.04 Hans-Walter Schmidt-Hannisa (Galway): Zur Frage der Traumaufzeichnung
19.05 Martin von Koppenfels (München): Macbeth: Die Tragödie des Schlafs
02.06 Paul Strohmaier (Trier): ›une belle platelée de songes‹. Traumdeutung und Roman in Früher Neuzeit (Rabelais, Sorel, Grimmelshausen)
09.06 Susanne Goumegou (Tübingen): Alptraum und Dämonen auf der Bühne von Humanismus und Barock
16.06 entfällt!
23.06 Programmänderung: Timo Lindemann (HU): "Die Träume in Michel Houellebecques aktuellem Roman Anéantir"
30.06 Laura Vordermayer (Saarbrücken): Nächtliche Autobiographien: Traumnotate als und in der Literatur des 20. Jh.
07.07 Programmänderung: Fionn Adamian (HU): „Träumen in Marcel Prousts A la recherche du temps perdu“
14.07 Dominic Angeloch (Frankfurt): Schwellenzustände in Weird Tales: Über Shirley Jacksons Poetik
21.07 Sandra Janßen (Erfurt): Traum- und Halluzinationsräume in Hermann Brochs onirischem Roman Der Tod des Vergil
Zu den Vorträgen sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Wer möchte, kann sich in den Moodlekurs „Traumwissen und Traumdarstellung im Gattungskontext“ einschreiben, um Zugriff auf die im Vorfeld der jeweiligen Vorlesungen bereitgestellten Texte zu erhalten (Passwort traum2022).
Ringvorlesung: Inklusion und Heterogenität im Fremdsprachenunterricht
Sommersemester 2022
Teilhabe und Diversität in der Migrationsgesellschaft
Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani (Universität Osnabrück)
Dienstag, 3. Mai, 10 bis 12 Uhr
Children are Citizens!
Children‘s Rights Education, kulturelles Lernen und fremdsprachliche Bildung
Prof. Dr. Frauke Matz (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
Freitag, 3. Juni, 10 bis 12 Uhr
Personalisierung mit digitalen Medien im Fremdsprachenunterricht
Dr. Heike Schaumburg (Humboldt-Universität zu Berlin)
Dienstag, 28. Juni, 16 bis 18 Uhr
Fremdsprachenunterricht mit tauben und schwerhörigen Schüler*innen
Dr. Katharina Urbann (Humboldt-Universität zu Berlin)
Freitag, 15. Juli, 12 bis 14 Uhr
Die Ringvorlesung findet im Sommersemester 2022 als Videokonferenz statt.
Anmeldung bitte per E-Mail bis spätestens drei Tage vor dem genannten Termin bei einer der
Kontaktadressen. Teilnehmer*innen der fremdsprachendidaktischen Inklusionsseminare
erhalten die Zugangsdaten im Seminar.
Kontakte:
Dr. Anne Mihan
Institut für Anglistik und Amerikanistik
anne.mihan@hu-berlin.de
Nevena Stamenkovic
Institut für Romanistik
nevena.stamenkovic@hu-berlin.de
CoRoLi Sommersemester 2022
16:15 Uhr, Raum 4.59 und Zoom https://hu-berlin.zoom.us/j/63052388221
Informationen zur Geschichte der HU-Romanistik auf der Institutswebsite verfügbar
Die Ergebnisse eines Masterseminars im Wintersemester 2021/22 unter Leitung von Jörg Dünne und Lorenzo Filipponio zur Geschichte der HU-Romanistik sind ab sofort auf der Institutswebsite verfügbar. In sechs Arbeitsgruppen haben die Teilnehmenden zu verschiedensten Aspekten der bewegten Geschichte der HU-Romanistik recherchiert und die Ergebnisse für eine Internetpräsentation aufgearbeitet. Auch allen Referent:innen der Vortragsreihe zur Geschchte der HU-Romanistik im Wintersemester 2021/22 sei für Ihre Mitarbeit herzlich gedankt!
Lesung: Blaise Ndala - Eine literarische Reise durch die Demokratische Republik Kongo, Belgien und Kanada am 30.03.2022
Blaise Ndala
Chemins d'écriture en RDC, en Belgique et au Canada
Eine literarische Reise durch die Demokratische Republik Kongo, Belgien und Kanada
Öffentliche Lesung und Diskussion in französischer Sprache in Anwesenheit des Autors
Veranstalter: Ambassade du Canada en Allemagne
Moderation : Dr. Bernadette Desorbay (Institut für Romanistik der HU)
Termin: 30. März 2022, 17.30 - 20.00 Uhr
Ort: Staatsbibliothek zu Berlin, Unter den Linden 8
Anmeldung bitte über: events@sbb.spk-berlin.de
Tagung "Traumwissen und Traumkunst" vom 12. - 14. Mai 2022
"Zwischen Psychoanalyse, virtuellem Experiment und Schlaflabor. Traumwissen und Traumkunst nach dem Jahrhundert der Psychologie 1950-2022"
Zwischen Psychoanalyse, virtuellem Experiment und Schlaflabor.
Traumwissen und Traumkunst nach dem Jahrhundert der Psychologie 1950-2022
vom 12. bis 14. Mai im Lichthof der Humboldt-Universität (Hauptgebäude)
verantwortlich: Prof. Dr. Marie Guthmüller
2. Berliner Französischlehrer*innentag am 25. März 2022
" Ça bouge – Surtout dans le cours de français ", organisiert vom Bereich Didaktik der Romanischen Sprachen und Literaturen
" Ça bouge – Surtout dans le cours de français"
Datum: Freitag, 25. März 2022, 09.00 – 15.30 Uhr, online via HU-Zoom
Organisation: Didaktik der Romanischen Sprachen und Literaturen/ Prof. Dr. Christoph Mayer und
Vereinigung der Berliner Französischlehrerinnen und –lehrer (VdF) / Dr. Elke Philipp
Gastvortrag von Valeria Añón am 13.12.2021 im Rahmen des ISAP-Programms mit La Plata
Organisation: Jörg Dünne
Im Rahmen des DAAD-geförderten ISAP-Programms mit der Universidad Nacional de La Plata findet am 13.12.2021 um 16 Uhr ein digitaler Gastvortrag von Dr. Valeria Añón zu folgendem Thema statt (in spanischer Sprache):
Las tierras del deseo: Invenciones y reescrituras en la literatura latinoamericana de Isabel de Guevara a Libertad Demitrópulos
Interessierte sind herzlich willkommen, die Teilnahme per Zoom ist ohne Voranmeldung über folgenden Link möglich:
https://hu-berlin.zoom.us/j/68433838692
Gastvortrag von Maud Meyzaud am 7.12.2021
Organisation: Monika Raic
Gastvortrag von PD Dr. Maud Meyzaud (ZfL Berlin) am Dienstag, 7. Dez. 2021 um 12 Uhr (c.t.):
Wo liegt der Orient? Al-Andalus, der „erste Westen” und der Möglichkeitsraum eines anderen Orientalismusbegriffs
Der Vortrag findet um 12 Uhr c.t. online im Rahmen des Seminars „Orientalismo“ von Frau Dr. Monika Raic statt (via Zoom https://bit.ly/MeyzOrie). Alle Interessierten sind herzlich willkommen, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.
Gastvortrag von Stephan Brändle am 24. November 2021
Organisation: Jörg Dünne
Im Rahmen des romanistischen BA-Seminars "Drahtlose Texte. Avantgardeliteratur und technische Medien" findet am 24. November 2021 um 14 Uhr (ct) ein Gastvortrag von Stephan Brändle (Doktorand im Graduiertenkolleg "Kleine Formen" der HU Berlin) zum Thema "Kabel, die die Welt bedeuten. Telegraphie und die Literatur des Realismus" statt.
Der Besuch des Vortrags ist sowohl in Präsenz (Seminargebäude am Hegelplatz, Dorotheenstraße 24, Raum 1.608) als auch per Zoom möglich (https://hu-berlin.zoom.us/j/62680482444). Bei Teilnahme in Präsenz wird um Anmeldung bei joerg.duenne@hu-belrin.de gebeten.
Infoabend zum Auslandsstudium für Romanist:innen am 30.11. ab 18 Uhr
Organisation: Monika Raic u.a.
Veranstaltung: CoRoLi (Colloquium Romanistische Linguistik)
Organisation: Lorenzo Filipponio, Anja Mitschke, Marianna Spano (Wintersemester 2021/22)
Institut für Romanistik
Dorotheenstr. 65, Raum 4.59, donnerstags 16:15 Uhr
Zoom: https://hu-berlin.zoom.us/j/63052388221
Vortragsreihe zur Geschichte der Romanistik an der HU
Organisation: Jörg Dünne und Lorenzo Filipponio (9.11.2021-11.1.2022)
Begleitend zum Masterseminar von Jörg Dünne und Lorenzo Filipponio zur bewegten Geschichte der HU-Romanistik findet im Wintersemester 2021/22 eine Vortragsreihe mit zahlreichen Gästen statt, die zu verschiedenen Stationen der Geschichte der HU-Romanistik sprechen werden. Zu den öffentlichen Präsenz-Vorträgen, die im Hauptgebäude der HU stattfinden werden, ergeht herzliche Einladung, zu den Seminargesprächen mit weiteren Referent*innen (u.a. mehreren emeritierte Professor*innen des Instituts) ist eine vorherige Anmeldung derforderlich, da die Zahl der verfügbaren Plätze dort begrenzt ist. Die Organisator*innen freuen sich über reges Interesse an der Veranstaltung (die genauen Daten, Zeiten und Veranstaltungsorte können dem Plakat entnommen werden).
Veranstaltung: Ringvorlesung: Inklusion und Heterogenität im Fremdsprachenunterricht
Nevena Stamenkovic (Wintersemester 21/22)
Wintersemester 21/22
Togetherness: Social cohesion in diversified societies
Dr. Bujar Aruqai (Freie Universität Berlin)
Donnerstag, 28. Oktober, 14 bis 16 Uhr
Inklusiver Englischunterricht am Gymnasium
Dr. Jan Springob (Universität zu Köln)
Dienstag, 7. Dezember, 12 bis 14 Uhr
Lese-Rechtschreibschwierigkeiten im Fremdsprachenunterricht Förderansätze und adaptierte Leistungsbewertung
Sophie Engelen (Justus-Liebig-Universität Gießen)
Donnerstag, 20. Januar, 16 bis 18 Uhr
Rassismuskritische Analyse von Lehrwerken
Dr.’in Jule Bönkost (Diskriminierungskritische Bildung, Berlin)
Dienstag, 1. Februar, 10 bis 12 Uhr
Die Ringvorlesung findet im Wintersemester 21/22 als Videokonferenz statt.
Anmeldung bitte per E-Mail bis spätestens drei Tage vor dem genannten Termin bei einer der
Kontaktadressen. Teilnehmer*innen der fremdsprachendidaktischen Inklusionsseminare
erhalten die Zugangsdaten im Seminar.
Kontakte:
Dr. Anne Mihan
Institut für Anglistik und Amerikanistik
anne.mihan@hu-berlin.de
Dr. Katharina Wieland
Institut für Romanistik
katharina.wieland@hu-berlin.de
Veranstaltung: Dante in tre parole, tra etimologia e storia
Lorenzo Filipponio (18.10.2021,19:00 Uhr)
Luogo: Istituto Italiano di Cultura Berlino, Hildebrandstraße 2, 10785 Berlin-Tiergarten (e su Zoom tramite la pagina Facebook dell’Istituto)
Organizzato da: Lorenzo Filipponio e Istituto Italiano di Cultura (in cooperazione con l’Italienzentrum della FU Berlin)
Per inaugurare la Settimana della Lingua italiana nel mondo a Berlino, Lorenzo Filipponio, Alessandro Parenti e Fabrizio Franceschini hanno scelto tre parole della Commedia, una per ogni Cantica: perso (Inferno V, 89), rubecchio (Purgatorio IV, 64) e malacoth (Paradiso VII, 3). Di esse ci racconteranno la storia, mettendo in relazione l’orizzonte linguistico multiforme e poliedrico di Dante con la storia della lingua italiana e dei crocevia culturali che l’hanno plasmata. L’attrice Lucia Chiarla leggerà i brani su cui si concentreranno i relatori.
In italiano con traduzione simultanea in tedesco.
Sektion Romanistentag: Europäische Ästhetik(en). Körperbilder in Kunst und Literatur zwischen europäischem Kanon und regionalen Heterodoxien (13.-17. Jahrhundert)
Claudia Jacobi u.a. (4.-7.10.2021)
Die Sektion findet im Hybridmodus an der Universität Göttingen statt: Adresse: Georg-August-Universität Göttingen, Verfügungsgebäude, Platz der Göttinger sieben 7, Raum 0.111
Zoom-Link: https://uni-bonn.zoom.us/j/99101412755?pwd=WXNvdXBtSi9ZUUxrYlRONlNPaUtUQT09
Programm
Montag/Lundi, 4/10/2021
13.00 Uhr Einführung durch die OrganisatorInnen/Mot d’accueil
I : (Digitale) Körperbiler zwischen Schönheit und Hässlichkeit/Images (numériques) du corps entre beauté et laideur
Moderation/présidence : Sofina Dembruk
13.30-14.00 : Prof. Dr. Folke Gernert (U Trier) – Schönheit und Hässlichkeit des lesbaren Körpers. Physionomie im frühneuzeitlichen Frankreich
14.00-14.30 : Greta Lansen (U Bonn) – Subversive Wirkungspotentiale des Hässlichen in La pícara Justina (1605)
14.30-15.00 : Prof. Dr. Gernert/Dr. Hinzmann/Prof. Dr. Schöch (U Trier) – Körperbilder digital : Strategien zur Identifikation literarischer Figurenbeschreibungen (Methoden der Körpererfassung)
15.00 Uhr – 15.30 Uhr Kaffeepause/Pause-café
II: Von dicken und mächtigen Körpern/Des corps gros et puissants
Moderation/présidence : Claudia Jacobi
15.30- 16.00: Prof. Dr. Christine Ott (U Frankfurt) – Körper von Gewicht : Prolegomena zu einer Literaturgeschichte des dicken Körpers
16.00-16.30 : Andrea Baldan (U Frankfurt) – Der fette Monarch : Darstellungen des Schlaraffenlandkönigs in der französischen und italienischen Literatur (15.-17. Jh.)
16-30-17.00 : Dr. Fabienne Huguenin (MUT Tübingen) – Frauen der Macht. Ästhetische Paradoxien in Herrscherinnenporträts
17.00 Uhr – 17.15 Uhr Kaffeepause/Pause-café
III. Der Körper der Anderen/ Le corps de l’Autre
Moderation/présidence : Marco A. Cristalli (Marburg)
17.15-17.45: Dr. Romana Radlwimmer (U Tübingen) – Biopolitische Interventionen in Chroniken und Bildern der Romania
17.45-18.15: Dr. Jonas Hock (U Regensburg) – « Bianca nel latteo sen, vermiglia in volto ». Sitti Maani zwischen Europäisierung und Exotisierung in della Valles Viaggi
18.15 Uhr – 20.00 Uhr Umtrunk/Pot d’accueil
Dienstag/Mardi, 05/10/21
IV. Der Körper zwischen den Geschlechtern/ Le corps entre les genres
Moderation/présidence : Dr. Ioana Manea, Sofina Dembruk
9.30-10.00 : Prof. Dr. Daniele Maira (U Göttingen) – Plus femme que les femmes elles-mêmes : pour une typologie de la féminité masculine d’après les traités de physionomie
10.30-11.00 : Dr. Alexandra Ilina (U Bukarest) – La découverte du corps de Narcisse dans les textes, manuscrits et imprimés français (XIIe – XVIe s.)
11.00-11.30 : Dr. Manuel Mühlbacher (LMU München) – Die Metamorphosen des Polyphem. Ein behaarter Männerkörper in der italienischen Literatur der Frühen Neuzeit
11.30 Uhr -12.30 Uhr DRV-Plenum
12.30 Uhr – 14.00 Uhr Mittagspause/Pause-midi
V. Ästhetik und Poetik des versehrten Körpers/L’esthétique et poétique du corps mutilé
Moderation/présidence : Sofina Dembruk, Dr. Ioana Manea
14.00-14.30 : Prof. Dr. Björn Reich (HU Berlin) – Verstümmelung und Blindheit in den Exempeln Konrads von Ammenhausen
14.30-15.00 : Katharina Rempe (U Osnabrück)/ Marco A. Cristalli (U Marburg)/ Moritz Rauchhaus (U Berlin) – Geschundene Körper bei Boccaccio und Marguerite de Navarre
15.00-15.30 : Jeannie Croset (U Grenoble Alpes) – Laideur anatomiques du corps féminin : quelle influence des blasons et contre-blasons dans la poésie satirique de Charles de Sigogne ?
15.30 Uhr – 17.00 Uhr Pause
17.00 Uhr – 20.00 Uhr Eröffungsveranstaltung online
Gemeinsames Abendessen in der /Dîner à la ,Scharwache‘ Bullerjahn Göttingen
Mittwoch/Mercredi, 6/10/2021
VI. Der inszenierte Körper/ Le corps mis en scène
Moderation/présidence : Claudia Jacobi, Dr. Olivier Chiquet
9.00-9.30 : Prof. Dr. Hendrik Schlieper (U Paderborn) – Der schöne Schurke : Tirsos burlador als körpergeschichtliche Gründungsfigur
9.30-10.00 : Mélanie Fruitier (U du Littoral Côte d’Opale) – À la croisée des siècles : le double héritage médiéval des comédies françaises de la Renaissance sur la perception du corps de la femme
10.00 Uhr – 10.15 Uhr Kaffeepause
VII. Der beschämte Körper/ Nudité et corps honteux
Moderation/présidence : Claudia Jacobi
10.15-10.45 : Dr. Daniel Fliege (HU Berlin) – « L’homme innocent à honte n’est tenu ». La difinition de vray amour par dixains de Marguerite de Navarre, la question de la nudité et les Libertins spirituels
10.45-11.15 : Dr. Cora Rok (U Bonn/Trier) – Scham und Schambekundung. Körperliche Manifestation eines Affekts in der französischen Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts
Plenum 11.30 Uhr – 12. 30 Uhr
Mittagspause 12.30 – 14.00
VII. Der Körper in christlicher Perspektive/Le corps chrétien
Moderation/présidence : Dr. Olivier Chiquet, Dr. Daniel Fliege
14.00-14.30 : Charlotte Chennetier (U Montpellier) – L’harmonie de la chair : le mythe d’Orphée et le corps des saints dans les Stromes sacrées d ‘André Valladier
14.30-15.00: Sarra Mezhoud (U Paris 1 Panthéon-Sorbonne) – Maculer l’imago dei. Le corps tatoué dans l’iconographie chrétienne : étude du Couronnement d’épines de Jörg Breu l’Ancien (1501)
15.30-16.00 : Hippolyte Doyen (U Lorraine/ICP) – Dire le corps anéanti : la poésie mystique et les paradoxes de la représentation du corps dans les recueils de Claude Hopil et de Jean Auvray
Verabschiedung durch die OrganisatorInnen
Donnerstag/Jeudi, 07/10/21 11.30-12.30 Plenum Nachwuchswissenschaftler (online)
Organisationsteam: Sofina Dembruk, Olivier Chiquet, Claudia Jacobi, Ioana Manea
Tagung: Preuve et introspection dans l'hagiographie après le Concile de Trente
Marie Guthmüller & Daniel Fliege (mit Philipp Stenzig, Berlin 2.-4.9.2021)
Internationaler Workshop: Espaces du cosmopolitisme aux XVIe et XVIIe siècles / Räume des Kosmopolitismus in der Frühen Neuzeit
Jörg Dünne und Dorine Rouiller (Berlin, 9.-11.9.2021)
Das kosmopolitische Denken nimmt seinen Ursprung in der (zynischen und dann stoischen) Philosophie der Antike. Viele Autoren der Frühen Neuzeit nehmen es wieder auf und adaptieren es im Hinblick auf den geographischen Kontext ihrer Zeit und auf die neuen von den „Großen Entdeckungen“ abstammenden europäischen Raumvorstellungen. Zwei Spielarten vom Kosmopolitismus werden in der Frühen Neuzeit miteinander in Spannung gesetzt: einerseits ein „distanzierter Kosmopolitismus“ in stoischer Tradition, der einem rationalistischen Denken den Weg bereitet, indem er die Welt als eine große homogene Stadt betrachtet, die man sich als Ganzheit ohne Grenzen vorstellt, und andererseits ein „topophiler Kosmopolitismus“, der die Welt als eine große, diesmal heterogene Stadt betrachtet, in der der „Weltbürger“ sich bewegen und sich an die Unterschiede jeder Region mit Neugier anpassen kann – dies erfordert ein Bewusstsein der kulturellen Relativität, die durch eine skeptische Philosophie oft ermöglicht wird, wie z.B. bei Michel de Montaigne.
Emblematisch dafür ist die Darstellung der Erde auf frühneuzeitlichen Karten wie z.B. dem bekannten „Typus orbis terrarum“ von Abraham Ortelius : Man kann die Weltkarte in stoischer Tradition als „kosmographische Meditation“ lesen, die zur Distanzierung von der Welt einlädt, aber auch umgekehrt als Aufforderung, sie sich in ihren topographischen Merkmalen und Unterschieden genauer anzusehen bzw. sie zu bereisen.
Mit „Räume des Kosmopolitismus“ meinen wir daher nicht „kosmopolitische Räume“ im modernen Sinne von Orten, die verschiedene Kulturen zusammenbringen, sondern wir möchten zur alten Bedeutung des Begriffs zurückkehren, die eine bestimmte Beziehung des Individuums zur Welt bezeichnet. Wir interessieren uns also für die verschiedenen Darstellungen des Raumes, aus dem sich die kosmopolitische Haltung entfaltet, sei es nun imaginiert oder in die Praxis umgesetzt; oder, kurz gefasst: für die verschiedenen „Welten“, in denen sich der Kosmopolit als Bürger fühlt.
Mögliche Fragen, die in den Beiträgen des Workshops behandelt werden könnten:
- In welchen literarischen Figurationen äußert sich diese räumliche Spannung und in welch unterschiedlicher Weise wird dabei jeweils auf Welt als kosmos/mundus/globus sowie auf zeitgenössische Raumpraktiken bzw. Medien der Raumdarstellung Bezug genommen?
- Welche menschlichen Akteure profilieren sich in der Frühen Neuzeit als mögliche ‚Kosmopoliten‘ (evtl. auch ohne explizit als solche bezeichnet zu werden) – sind es Reisende, Pilger, Diplomaten, Siedler, Missionare, Händler, Astronomen, Kosmographen, Philosophen… und gibt es dabei explizite Rückbezüge auf den antiken Kosmopolitismus, z.B. auf die Figuren des Diogenes oder des Sokrates?
- Besitzt der frühneuzeitliche Kosmopolitismus vergleichbare politische Implikationen wie dies für die moderne Begriffsverwendung seit Kant gilt bzw. wie dies in gegenwärtigen kulturtheoretischen Ansätzen zu „Kosmopolitiken“ (Stengers, Latour) hervorgehoben wird – oder gilt es den frühneuzeitlichen Kosmopolitismus vom demjenigen seit der Aufklärung streng abzugrenzen?
- Welche Figurationen kosmopolitischer Akteure und Räume des Kosmopolitismus erscheinen in der Frühen Neuzeit in den einzelnen Literaturen der Romania und welche Rolle spielt dabei insbesondere der europäische Humanismus in erasmistischer Tradition?
- Welche Formulierungen eines kosmopolitischen Denkens erscheinen in den Texten der Zeit, in welchen Gattungen kommen sie vor, wer (Autor, Figur...) äußert sie, welchen Platz hat den Leser dabei, usw.?
Der Workshop findet in deutscher und französischer Sprache statt. Aufgrund der geltenden Pandemiebestimmungen ist eine persönliche Teilnahme nur eingeschränkt und nach Kontaktaufnahme mit den Organistor*innen möglich.
[Programm folgt in Kürze]
Workshop: Historical language contact and emergent/emerging varieties in the Indian Ocean
Anne Wolfsgruber (1.-3.10.2021)
The aim in this workshop is to take a look at the historic language contact situations and the emergent / emerging contact varieties or codes through input talks, round table discussions and keynote addresses. This event is concerned with historic language contact in and around the Indian Ocean including the geographic spaces of East Africa, Mauritius and the Seychelles, the Arabian Gulf, India, Sri Lanka, Southeast Asia and Australia, all of which are sociohistorically interrelated through many layered networks.
For more information, see:
Veranstaltung: Das „Bibliomigratorische“ im deutsch-polnischen Kontext seit dem Zweiten Weltkrieg
Vanessa de Senarclens (31.03.2022 - 02.04.2022)
Call for Papers für eine Tagung am Deutschen Historisches Institut Warschau (DHIW)
Veranstaltung: Gastvorträge María Soledad Boero und Dieter Ingenschay am 10. bzw. 17.5.2021
Im Rahmen des Master-Seminars von Jörg Dünne zu Neuerscheinungen in den spanischsprachigen Literaturen wird herzlich zur Teilnahme an den folgenden digitalen Gastvorträgen eingeladen:
- Montag, 10. Mai, 14 Uhr ct. Prof. Dr. María Soledad Boero
(Universidad Nacional de Córdoba, Argentinien) präsentiert: Malena &
Suyai Otaño: _Twin otter T-87_ (Argentinien, 2020)
[Veranstaltung in spanischer Sprache]
- Montag, 17. Mai, 14 Uhr ct, Prof. Dr. Dieter Ingenschay
(Humboldt-Universität zu Berlin) präsentiert: Almudena Grandes, _La
madre de Frankenstein_ (Spanien, 2020)
[Veranstaltung in deutscher Sprache]
Zu beiden Veranstaltungen ergeht sehr herzliche Teilnahme – hier der
Zoom-Link zu beiden Gastvorträgen:
https://hu-berlin.zoom.us/j/68647178772?pwd=SXZjUTl3U2pKWFZYcldyS1dmelNkdz09
Veranstaltung: Gastvortrag Daniel Zimmermann am 18. Mai 2021
im Rahmen des BA-Seminars „Generación del 27 – Poesía, política y psicoanálisis“ von Monika Raic wird Daniel Zimmermann von der Freien Universität Berlin am Mittwoch, den 18. Mai um 12 Uhr (c.t) einen Gastvortrag halten. In seinem Vortrag ”La ciencia menos la prueba explícita”. José Ortega y Gassets 'La deshumanización del arte' und die spanische Literatur der 1920er und 30er Jahre" wird er, über eine kritische Lektüre des kanonischen Texts von Ortega y Gasset hinaus, eine neue Perspektive auf die Generación del ’27 entfalten.
Die Veranstaltung findet aber natürlich via Zoom statt und ist unter
dem Link http://bit.ly/dazigen27 zu erreichen.
Über Ihr Erscheinen und eine gemeinsame lebhafte Diskussion würden wir uns sehr freuen!