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Eduardo De Filippos Theaterwerk zwischen Zelebration der neapolitanischen Populärkultur und Dramatisierung eines kriegsbedingten Familienwandels.

Roberto Ubbidiente (2019)

Königshausen & Neumann Verlag 2019

Der „autore–attore“ Eduardo De Filippo (1900–1984) gehört zusammen mit Luigi Pirandello und Dario Fo zu einer Art „Tre corone“ des italienischen Theaters des Novecento. In seinen Cantate der „geraden“ bzw. der „ungeraden“ Tage hat er ein umfangreiches OEuvre hinterlassen, das im vorliegenden Band unter zwei komplementären Aspekten analysiert wird. Dabei handelt es sich einerseits um die durch sowohl materielle als auch immaterielle Kulturgüter erfolgende Zelebration von Neapels populärer Kultur und andererseits um die realistische Inszenierung eines kriegsbedingten Familienwandels, der, vom sogenannten „moralismo eduardiano“ angeprangert, einen Symbolcharakter für die italienische Gesellschaft der Nachkriegszeit annimmt.