Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Romanistik

Geschichte des Instituts für Romanistik

Seit der Aufnahme des Lehrbetriebs im Herbst 1810 sind die romanischen Sprachen und Literaturen ein Bestandteil des Lehrangebots sowie des Forschungsbetriebs der Universität zu Berlin, denn bereits im allerersten Vorlesungsverzeichnis sind diese Zeilen zu lesen: „Zum Privatunterricht in der Italienischen und Englischen Sprache erbietet sich Hr. Montucci; [...] in der Spanischen Herr de Liano; [...] in der Französischen die Herrn Prediger Reclam und Theremin.“ Wie Alfred Risop im 1910 erschienen Jahrhundertrückblick schrieb, «ein das geistige Leben jener Tage mit liebevoll eindringendem Ernst belauschender Beobachter [hätte] gewahr werden müssen, dass die hohe Bedeutung, die auch der geschichtlich-wissenschaftlichen Erforschung dieses Sprachzweiges in linguistischer und literarischer Hinsicht innewohnt, schon damals an hervorragender Stelle voll gewürdigt wurde».

So begann eine mittlerweile mehr als zweihundertjährige Geschichte, die im Rahmen eines Masterseminars im WiSe 2021/22 rekonstruiert und aufbereitet werden soll - die Ergebnisse des Seminars werden anschließend auf diesen Seiten präsentiert.